CBD im Überblick – was du wissen musst

CBD ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Skeptiker reden gern von einem Placeboeffekt, Kenner vom Entourage-Effekt. Was stimmt denn nun? Und was musst du noch zu CBD wissen? Lies hier mehr über den Hanfwirkstoff Cannabidiol!

CBD: Was es ist

CBD ist ein Wirkstoff der Hanfpflanze. Cannbidiol, wie es ausgeschrieben heißt, dreht nicht, ist also nicht psychoaktiv. Darum hat es sich in den letzten Jahren zu einem echten Trend entwickelt: Als Öl, Liquid, Salbe oder auch Kapseln hilft es Menschen bei bestimmten Problemen.

CBD: Wo es vorkommt

In jeder Hanfpflanze! Vor allem in den Blättern und Blüten.


Du suchst eher praktische Infos? → Lies hier meinen separaten Kaufratgeber!


Eine kurze Geschichte des CBD

Entdeckt 1940 von einem US-amerikanischen Forscherteam. Zwar zunächst nochkeine Ahnung, was der Stoff alles kann, zudem als giftig eingestuft. Erst über 20 Jahre später erforscht Raphael Mechoulam, der Pionier der Cannabisforschung, CBD richtig und entdeckt dessen chemische Zusammensetzung. Doch erst ab 1973 widmen sich Forscher der Frage, wie CBD dem Menschen hilft. Zunächst als Mittel gegen Epilepsie, dann bei immer mehr Erkrankungen und Problemen. Mittlerweile gibt es tausende Studien zu allen möglichen Aspekten, die im Zusammenhang mit CBD denkbar sind.

Eine Auswahl an Studien zu CBD findest du HIER! Link zu CBD-Studien (Übersicht) auf CBD-KONKRET.


Einer unter vielen?

Mittlerweile sind weit über 140 andere Hanfwirkstoffe (Cannabinoide) entdeckt worden. Manche von ihnen kommen nur in sehr geringen Mengen in der Pflanze vor. Von anderen wiederum produziert die Hanfpflanze besonders viel. So auch CBD und der zweite, recht berühmte Wirkstoff: THC. Diese beiden sind die Hauptwirkstoffe im Hanf.

CBD ist damit nicht einfach nur irgendein Hanfwirkstoff. Vielmehr handelt es sich dabei um eines der wirksamsten Mittel zur natürlichen Unterstützung des menschlichen Körpers. Das liegt an einem Umstand, der erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde.


Hanf und die Drogen in deinem Körper: ECS

Alle Wirkstoffe ergänzen sich und beeinflussen sich gegenseitig. Das nennt man Entourage-Effekt. Den wiederum entdeckte der bereits erwähnte Raphael Mechoulam, als er zum Endocannabinoidsystem des menschlichen Körpers forschte.

Das war Anfang der Neunziger. Mechoulam entdeckte, weshalb der Mensch so auf Inhaltsstoffe des Hanfs reagiert: Jeder von uns hat genau wie zahllose andere Säugetiere ein bis dato unbekanntes Regulationssystem in sich. Es nennt sich Endocannabinoidsystem, Kurzfassung ECS. Das ECS reguliert den Stress in deinem Körper: Bei Überreizung greift es ein!

Das geht mittels Rezeptoren, die sich überall in dir befinden. An diese docken die Hanfwirkstoffe an, denn im Prinzip ähneln sie den Stoffen, welche das ECS für seine Funktion benutzt. Stoffe also, die du selbst im Körper hast! Wenn du dir nun CBD und andere Hanfwirkstoffe zuführst, beeinflussen die ebenfalls dein ECS.

Deshalb wirkt CBD bei den meisten Menschen so gut – weil dein Körper auf die Verarbeitung vorbereitet ist.


Wie viel CBD hat Hanf?

Zwar sind THC und CBD die beiden Hauptwirkstoffe im Hanf. Immer aber gilt: Keine Hanfsorte gleicht der anderen. So hat jede Sorte ihr ganz eigenes Canabinoidprofil, dessen Zusammensetzung sogar zwischen den einzelnen Ernten schwankt!

CBD kommt dabei eigentlich gar nicht im Hanf vor, es muss vielmehr erst aktiviert werden. Seine natürliche Vorstufe ist CBDa. Durch Erhitzen und einen bestimmten Druck wird es erst zu CBD.


CBD Herstellung mittels Decarboxylierung

Das ist die schonende Methode der Hanfherstellung. Die meisten Hersteller verwenden sie heute. Zwar gibt es noch andere,etwa Extraktion mittels alkoholischer Lösung. Dass dabei aber auch Rücksktände im Endprodukt verbleiben, ist klar. Das lässt sich mit Decarboxylierung vermeiden.

Grob vereinfacht läuft sie in zwei Stufen ab: Erhitzen und Druckveränderung. Dabei wird ein Kohlendioxid-Molekül von der Säure CBDa abgespalten, es entsteht CBD. Fremdstoffe braucht es dazu nicht, weshalb Zusätze hier höchsten von den Rohstoffen her zu erwarten sind.


CBD Wirkung

  • antientzündlich
  • antioxidativ
  • angstlösend
  • entspannend

Entourage-Effekt

Auch den entdeckte Raphael Mechoulam, und zwar im Zusammenhang mit dem ECS. Ihm fiel auf, dass Wirkstoffe sich gegenseitig ergänzen und beeinflussen, wenn man sie zusammen einnimmt. So wirkt THC gemeinsam mit CBD ganz anders als allein. Die beiden sind fast so etwas wie Gegenspieler, stark vereinfacht gesagt. CBD kann darum die Wirkung von THC teilweise aufheben.

Aber es gibt ja noch viele andere Hanfwirkstoffe. Sie alle sind wichtig, wenn sie auch nur in geringen Mengen vorkommen. Da sind zum einen die Cannabinoide, zum anderen die Terpene. Beide große Gruppen brauchen sich sowohl gegenseitig als auch die anderen Angehörigen ihrer jeweiligen Gruppe. Nur dann hat dein Körper wirklich viel davon.

Die Vielfalt macht‘s, so könnte man es auch ausdrücken. Nimmst du also ein Vollspektrum CBD zu dir, das ist eines mitsämtlichen ursprünglichen Inhaltsstoffen vom Hanf, dann hast du mehr davon als von CBD allein – und sei es noch so hoch dosiert!

So die Theorie, die sich hinter dem Entourage-Effekt verbirgt. Dass es nicht ganz so einfach ist, zeigen viele Studien, die ausschließlich CBD verwenden, einfach weil man das dann höher dosieren kann. Und die meisten erfolgreichen Studien nutzen extrem hohe Dosierungen von CBD.

Das solltest du stets bedenken, wenn du selbst CBD ausprobieren möchtest. Leider gibt es einfach keine Faustregel. Mal hilft Vollspektrum besser, und dann weniger davon. Mal braucht es isoliertes CBD in rauen Mengen! Auch ein Mix ist möglich, etwa bei hochkonzentrierten Ölen. Sie besitzen einen Anteil an CBD, der so in keiner natürlichen Hanfpflanze vorkommt. Dann wurde CBD isoliert zugesetzt, es kann sich aber trotzdem ursprünglich um ein Vollspelkturm-Öl handeln!


CBD Anwendung

(Auswahl)

  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • Nervenerkrankungen
  • psychische Probleme

Spezielle Krankheiten soll CBD auch lindern: Studien deuten darauf hin, dass Cannabidiol bei folgenden Krankheiten Anwendung finden kann.

  • Schlafstörungen, Depressionen, Angststörungen
  • Schizophrenie
  • Nervenerkrankungen
  • Allergien
  • Epilepsie
  • Parkinson, MS, Alzheimer
  • Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Diabetes
  • Hautkrankheiten
  • Sucht
  • Störungen am Bewegungsapparat, etwa Gelenkstörungen

Achtung: Die Wirkung bei Krebs ist umstritten!

OK, das sind die anderen Wirkungen auch. Zumindest in der herkömmlichen Medizin. Deshalb der dringende Hinweis, vor allem bei einer ernsten Grunderkrankung:

Cannabidiol ist kein ALLHEILMITTEL! Vor Einnahme am besten einen Arzt konsultieren.


CBD Nebenwirkungen

Zwar gilt gerade dieser Hanfwirkstoff als nebenwirkungsarm. So harmlos, wie er oft dargestellt wird, ist er aber nicht.

Folgende CBD Nebenwirkungen können auftreten:

  • starke Müdigkeit
  • Abmagern
  • Augeninnendruck verändert sich
  • Blutdruck sinkt
  • eventuell Leberprobleme (in Diskussion, Stand 2019)

Aus diesen Gründen sollten Personen mit Schwierigkeiten auf den genannten Gebieten von der Einnahme absehen. Das gilt vor allem für:

  • Menschen mit extrem niedrigem Blutdruck und Neigung zu Schwindel
  • Augenerkrankungen
  • Vorerkrankung der Leber
  • Menschen mit Anorexie

Zur Dosierung enthalte ich mich jeglicher Vorschläge. CBD wirkt langsam und nicht wie ein herkömmliches Schmerzmittel. Also nur selten akut, selbst wenn so etwas durchaus vorkommen kann. Angaben dazu sind schwer, weil CBD bei jedem Menschen anders wirkt. Klar, denn jeder Mensch hat seine ganz eigene Körperchemie, in die CBD dann eingreift.

Wer es testen möchte, braucht deshalb vor allem eines: Geduld! Und einen guten Kaufratgeber – zum Beispiel hier in der Kategorie “CBD Ratgeber”!


Entspannte Grüße – Susanne

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Hinweis:

Ich verkaufe hier nichts. Ich gebe auch keine Rechtsberatung. Diese Seite ist rein informativ! Du findest deshalb hier keine Heilsversprechen. Alles, worüber ich berichte, sind meine eigenen Erfahrungen oder Fakten, die in Studien erforscht wurden. Beachte zudem, dass CBD sehr individuell wirkt!