Du wirst nicht glauben, was CBD nach Wespenstich anrichten kann!


Eigentlich wollte ich noch nie mit Blaulicht durch die Stadt fahren. Ich weiß nicht, was andere daran finden, meist ist was Schlimmes passiert, vielleicht liegt jemand im Sterben – OK, zur Beruhigung, so schlimm war es bei mir nicht. Dennoch kam ich gestern in den Genuss. Ich sah aber nicht viel von den vorbeifliegenden Häusern, auch das Blaulicht beeindruckte mich nicht und die Sirene war wesentlich leiser da drinnen als von außen. Was passiert ist? Lies weiter!

Ein Wespenstich: na und?

Vorausschickend dies: Ich bin gegen NICHTS allergisch. Ich mampfe Erdnüsse ebenso gern und ohne Folgen wie Erdbeeren, meine Wohnung kann auch schon mal etwas Staub vertragen, Katzenhaare hasse ich nur, weil ich sie irgendwann entfernen muss. Bei starken Allergikern packt mich immer das Mitleid: Wie gut, dass ich so was nicht habe – und nun dies. Kurz nach einem Wespenstich kippte ich gestern aus den Latschen.

Plötzlich macht der Kreislauf schlapp

Symptome bis dahin: fast keine, außer Schmerzen. Das Mistvieh hatte mich am Fußballen erwischt, ich trat also bei jedem Schritt auf die schmerzende Stelle. Mehr war nicht. Bis mir plötzlich schlecht wurde und ein Rauschen durch meinen Körper ging. Kreislauf? Huch? Sofort suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen auf einer Treppe vor einem Hauseingang. Mein eigener war ja nur fünfzig Meter entfernt, gleich wäre ich zu Hause.

Aufstehen unmöglich

Zum Glück war ich nicht allein unterwegs gewesen, mein Mann rief die Rettung. Das war, als ich auch beim zweiten Versuch nach längerem Liegen nicht hochkam. Und als Hochlegen der Beine, was sonst immer hilft, die Sache eher noch verschlimmerte. Also Beine wieder runter, liegen bleiben. Geht ja sicher bald weg.

Aber: Kaum richtete ich mich auf, musste ich wieder runter, weil mir flau wurde und ich fürchtete, gleich weg zu sein. Wenig später raste ein Blaulichtwagen der ersten Hilfe heran. Na toll.

Die Männer versorgten mich, fuhren mich ins Krankenhaus und beruhigten mich dabei: Nein, eine allergische Reaktion sei das nicht. Tropf ran, Blutdruck messen, Blutzucker Kontrolle – offenbar alles OK, bis auf den seltsamen Blutdruck, der mindestens einmal noch in den Keller rauschte. Ein seltsames Zittern kam hinzu, wie ich da so lag. Aber vermutlich war mir einfach beim Liegen zu kalt gewesen.

Keiner kennt CBD

Natürlich gab ich wahrheitsgemäß an, CBD zu nehmen. Verständnisloser Blick. Gegen meine Migräne, und es senkt den Blutdruck, erklärte ich hilfreich und buchstabierte dann. C, a, n, n …

Im KH dieselbe Masche. Keiner kannte das Zeug. Und ich bekam mindestens zwei mal zu hören, dass ich keine Allergie hätte. Fuß nicht geschwollen. Keine Atemnot. Nur bisschen Kreislauf. Man ließ mich also am Tropf, untersuchte rasch ein paar Blutwerte und dann hätte ich wieder gehen können. Theoretisch.

„Nein, allergische Reaktionen sehen völlig anders – oooh.“

Irgendwann ließ auch das Zittern nach. Ungefähr zwei Stunden später kam ein Arzt, es sei alles OK, ich könne jetzt gehen. Plötzlich unterbrach er seinen Satz und starrte meine rechte Schulter an. Ich folgte seinem Blick. Und begann ziemlich laut zu fluchen.

Über beide Armbeugen erstreckten sich riesige rote Flecken. Auch auf meinen Bauch fanden sich Rötungen. Ich war quasi übersät davon. Auf Nachfrage fiel mir nun auch ein leichtes Jucken in beiden Armbeugen auf. Dort fanden sich aber keine Flecken, sondern viele kleine Punkte.

Ich blieb noch zwei Stunden, während mir irgendein Medikament eingeflößt wurde. Den Namen habe ich leider auch auf Nachfrage nicht verstanden. Meine Nachbarin, mit der ich mich etwas unterhielt, vermutete Cortisol. Irgendwann waren die Rötungen weg, ich durfte gehen.

Verstärkt CBD allergische Reaktionen?

Nein, jetzt kommt keine Theorie, obwohl das nötig wäre. Sei dir bitte immer im Klaren darüber, dass dies hier keinerlei wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Es ist ein Selbstversuch!

Recht schnell fand ich eine Erklärung, die mir immer mehr einleuchtet, je länger ich darüber nachdenke: CBD verstärkt gewisse allergische Reaktionen! Aber nicht alle, deshalb findet sich auch im Netz so wenig dazu. Bedenke: Wespe = Nervengift. Vermutlich kommt kein Arzt bei einer Studie auf die Idee, so was zu testen.

Wechselwirkungen von CBD

CBD kann ja andere Medikamente verstärken oder abschwächen. Medikamente sind aber nichts anderes als chemische Zusammensetzungen. Ebenso wie das Insektengift! Für mich die logischste Erklärung dessen, was da vor sich ging! Könnte ja sein, dass auch Wespengift wesentlich stärker wirkt, wenn es mit CBD bzw. dessen Wirkung im Körper konfrontiert wird.

Selbst wenn zwischen CBD-Einnahme früh um sieben und dem Vorfall ein paar Stunden lagen – offenbar beeinflusste CBD die Reaktion meines Körpers. Denn so etwas habe ich tatsächlich noch nie erlebt! Mein Spaziergang nach dem Stich trug übrigens dazu bei, nehme ich an: Durch Laufen verteilte ich das Insektengift richtig schön im Körper. Das erklärt auch, warum der Fuß selbst nicht geschwollen war.

Andere Erklärungen möglich?

Natürlich kann es auch was anderes gewesen sein, doch die Flecken – und deren rasches Ansprechen auf das Medikament! – sprechen für meine These. Auch das Hochlegen der Beine, was sonst immer hilft, war hier zum ersten Mal in meinem Leben kontraproduktiv. Klar: Damit verteilte ich das Wespengift noch mehr im Körper.

– Beobachtung: Wespenstich + Allergie + deren erstmaliges Auftreten

– Wissen: CBD verstärkt die Wirkung anderer chemischer Stoffe im Körper!

– Erklärung: Spaziergang = bestmögliche Wirkung des Wespengifts – Verteilen im Körper! Hochlegen der Beine = dasselbe! CBD konnte schön in Wechselwirkung mit diesem fremden Stoff treten.

Der genaue Zeitablauf:

  • Sieben Uhr früh – normale Dosis CBD = 3 Tropfen
  • Gegen 13 Uhr: Stich in die Fußsohle (Wespe, die sah ich auch anschließend gekrümmt da liegen.)
  • Gegen 13 Uhr 05 Kreislaufschwäche. Übelkeit, schwarz vor Augen, Rauschen im Körper. Schwächegefühl. Muss mich hinlegen. Dann besser, aber nicht weg.
  • Gegen 13 Uhr 15 Rettung und KH! (Infusion, reine Nährlösung, kein Medikament).
  • Auftreten der Hautrötungen um 15 Uhr herum. Medikament!
  • Gegen 17 Uhr Rötungen verschwunden.

Abends ließ ich natürlich das CBD weg, heute morgen nahm ich es wieder. Es geht mir gut.

Fazit – wissen, was man (sich an-)tut!

Wer CBD einnimmt, tut das auf eigene Gefahr. Kann gut gehen, kann aber auch schiefgehen. CBD ist nicht so harmlos, wie es oft dargestellt wird!

Nachtrag – ich nehme ein Vollspektrum-Öl. Vielleicht ist da auch irgendein anderer Stoff für die Überreaktion verantwortlich? Terpene zum Beispiel?

Ich bin noch dabei, das Ganze zu erforschen!



Entspannte Grüße – Susanne

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