Ernüchternd? CBD-Öl Fakten (1)


1.8.2019

Wo du CBD-Öl überall NICHT kaufen kannst:

  • dm //
  • Apotheke (manchmal) //
  • Kiosk / Späti / Supermarkt //

Drogeriekette Rossmann hat CBD-Öl wenigstens noch online. Aber dm hat ungefähr Mitte Juli irgendetwas gemerkt. War‘s der Anwalt der Firma, war‘s die Razzia in Hamburg (1) oder doch etwas anderes – mir wollten sie auf Nachfrage dazu nichts verraten. Fakt: Damals nahm man CBD Öl aus dem Sortiment. Wieder einmal. Denn das Ganze passiert ja nicht das erste Mal.

Hier geht es zur ganzen Story! (Link zu Leafly)

In der Apotheke bekommst du nur manchmal dein CBD Öl, wie bereits berichtet. Aufgrund der deutschen Rechtslage wird es wohl noch eine Weile dauern, bis man CBD Öl im Supermarkt kaufen kann.

(1) Neulich in Hamburg … Link zur MoPo. Darum ging’s: Razzien der Polizei in zwei Shops, in denen auch CBD-Öl verkauft wurde. Unsicherheit im Anschluss allerorten.

Die FDA stuft CBD-Öl (vielleicht) als leberschädigend ein

Na und? Informiere dich mal über Paracetamol …

Und:

Worum sich die FDA als Zulassungsbehörde in den USA wirklich sorgt, erfährst du bei der DAZ online. Wird nämlich CBD als Lebensmittel breit vermarktet, so heißt es dort, störe das die Weiterentwicklung von CBD als Arzneimittel. Klingt einleuchtend: Dann werden viele klinische Studien nicht durchgeführt werden, weil kaum jemand sie finanzieren will. Kann nämlich CBD frei verkauft werden, fehlen zur Weiterentwicklung die Anreize.

→ Quelle hier, Seite 2! DAZ Online

→ Quelle für die mögliche Leberschädigung: Leafly.de

Produktwarnungen des BVL: CBD-Öl ist Novel Food

Auf vielen Webseiten kannst du lesen, CBD-Öl sei legal, weil es ja nicht dröhnt. Dass es nicht ganz so einfach ist, zeigen die Produktwarnungen des BVL. Zwar beschäftigen sie sich mit ausländischen Produkten, vor denen sie – logisch – warnen, wenn darin etwas Gefährliches gefunden wird. Trotzdem wirft dies ein deutliches Licht auf die Sichtweise deutscher Behörden zum Thema CBD-Öl.

–> Zu den Produktwarnungen des BVL („CBD als nicht zugelassenes neuartiges Lebensmittel“)

Dort ganz unten verlinkt, oder hier: Internetportal Lebensmittelwarnungen.de

Eine interessante Argumentation dazu findet sich ebenfalls beim BVL:

Zusammengefasst heißt es dort, CBD müsse ENTWEDER Lebensmittel und dann Novel Food sein, ODER Arznei. Letzteres darum, weil hier so vielfältige Wirkungen zu erwarten seien, dass die rezeptfreie Abgabe nicht ungefährlich sei. Interessant, denn viele Menschen behaupten ja, die Wirkung von CBD-Öl sei quasi noch nicht erforscht / aufgrund der Studienlage nicht nachweisbar. In einem späteren Post werde ich mich mit der Rechtslage befassen.

Link? Hier entlang! (Lange Fassung)


Hier die kurze Fassung. Zitat:

Dem BVL ist derzeit keine Fallgestaltung bekannt, wonach Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln, verkehrsfähig wäre.


Aus Sicht des BVL muss für CBD-haltige Erzeugnisse vor dem Inverkehrbringen entweder ein Antrag auf Zulassung eines Arzneimittels oder ein Antrag auf Zulassung eines neuartigen Lebensmittels gestellt werden. Im Rahmen dieser Verfahren ist die Sicherheit des Erzeugnisses vom Antragsteller zu belegen.

https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Fokusmeldungen/01_lebensmittel/2019/2019_03_20_Cannabidiol.html

Dann wissen wir ja jetzt Bescheid, oder?

Entspannte Grüße – Susanne

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