Farbe und Geschmack von CBD Öl – alles, was du wissen musst!

Heute dreht sich hier alles um Farbe und Geschmack. Wieso eigentlich ist ein CBD Öl sehr hell, ein anderes aber dunkel? Weshalb schmeckt eines überaus intensiv und das andere merkt man kaum? Was kann man tun, wenn man den Geschmack nicht mag – zu welchem Öl sollte man ausweichen? Und wenn man das eigene Öl gern behalten möchte, weil es sehr gut hilft: Muss man dann einfach alles so akzeptieren oder lässt sich der Geschmack verbessern?


CBD Öl ist eklig?

Anfangs dachte ich, der CBD Öl Geschmack hänge damit zusammen, ob es pur oder Vollspektrum ist. Doch nun habe ich bereits zum zweiten Mal ein Öl erwischt, das sehr hell ist, aber KEIN CBD Isolat enthält. Vielmehr strotzt es nur so vor Cannabinoiden. Ein echtes Vollspektrum also, aber geschmacklich überaus mild. Das hatte ich schon einmal – hier erfährst du mehr dazu! Zeit, mich mal ein bisschen zu informieren, was es damit auf sich hat.

Jenes helle Vollspektrum Öl war nämlich nicht schlecht, wenn auch nicht so mein Geschmack. Bleiben wir aber zunächst mal bei der Farbe und schauen wir uns an, wie sie zustande kommt.

Wie kommt die Farbe ins CBD Öl?

Farblich hängt ein Öl davon ab, wie stark es gefiltert wurde. Je dunkler es ist, desto mehr Pflanzenbestandteile enthält es. Sie werden nicht so stark gefiltert wie helle Öle. Man nennt solche Öle auch “roh”.

Was wird gefiltert?

Wenn ich von CBD Öl schreibe, ist das eigentlich nicht korrekt, denn hier geht es zunächst mal um den Extrakt. Jedes Öl besteht ja aus Extrakt und Trägeröl. Und schon der Extrakt hat einen Einfluss darauf, wie dein CBD Öl später mal schmeckt. Er kann pur (Isolat) oder Vollspektrum sein.


So sieht gefiltertes Öl aus

Nun lässt sich bei der Herstellung dieser Extrakt noch weiter bearbeiten. Unerwünschte Pflanzenbestandteile werden entfernt, dabei handelt es sich etwa um Chlorophyl oder Pflanzenwachse. Geschieht dies, bekommt man einen helleren Extrakt, als wenn man diesen Schritt weglässt.

Helles CBD Öl in einer Pipette, daneben ein Tropfen in einer Glasschale: goldgelb und durchscheinend.
Helles CBD Öl ist nahezu durchsichtig.

Farbe von stark gefiltertem Öl

  • hell
  • golden
  • durchsichtig

Die wirklich wichtigen Bestandteile bleiben aber drinnen! Das betrifft zum Beispiel Terpene und Flavonoide, die ebenfalls zum Entourage-Effekt beitragen.


Nicht gefiltertes Öl

Verzichtet man auf diesen Schritt, dann ergibt sich ein dunkles, intensiv schmeckendes CBD Öl. Ich mag das sehr gern, doch das geht nicht jedem so. Und nötig ist es auch nicht, weil die wichtigen Bestandteile bei einem guten Vollspektrum Öl ja eben nicht herausgefiltert werden dürfen.

Wer sich sein CBD Öl mal genau anschaut, sieht bei dunklen Ölen auch eine eher stückige Konsistenz: winzige Pflanzenreste setzen sich am Glas der Pipette ab. Ein solches Öl solltest du vor Gebrauch besonders gut schütteln!

Dunkles CBD Öl in der Pipette. Der Tropfen daneben wirkt bräunlich. In der Pipette ist das Öl nahezu schwarz.
Dunkles CBD Öl kann bräunlich oder grünlich sein.

Mögliche Farbe von wenig oder gar nicht gefilterten Ölen

  • dunkelgrün
  • dunkelbraun
  • fast schwarz
  • immer uneinheitliche Konsistenz (deutlich sichtbar: winzige Festbestandteile im Öl)

Die Farbe deines CBD Öls zeigt also nur, wie stark es gefiltert wurde. Wie aber wirkt sich das jetzt auf den Geschmack aus?


CBD Öl Geschmack

Je mehr drin ist, desto intensiver ist natürlich auch der Geschmack.

Beschreiben könnte man das als “erdig”, “bitter”, “hanfig” oder “Geschmack nach Heu“. Das hängt natürlich damit zusammen, was das Öl enthält: wie sehr also der Extrakt gefiltert wurde. Aber auch davon, welches Trägeröl verwendet wurde. Nicht immer muss es Hanfsamenöl sein!

Mit intensivem Geschmack hat so mancher seine Probleme. Kratzen im Hals, trockener Mund, bis hin zur Übelkeit. Das berühmte “Augen zu und durch!” hilft da nicht. Deshalb habe ich einmal alle Möglichkeiten zusammengestellt, die empfindlichen Menschen helfen, trotzdem CBD Öl zu verwenden.


Was kannst du tun, um den CBD Geschmack zu verbessern?

1) Wechsle das Öl: Nutze ein stärker gefiltertes CBD Öl.

2) Anderes Trägeröl ausprobieren: Hier gibt es inzwischen eine breite Palette abseits von Hanföl. Bei Gelegenheit probiere ich davon auch mal was aus.

Mögliches Trägeröl bei CBD Öl

  • MCT Öl
  • Hanfsamenöl (üblich)
  • Olivenöl
  • Kokosöl
  • viele weitere Öle …

Manch ein Hersteller verbessert auch schon das übliche Trägeröl mit Zusätzen. Dann enthält solch ein CBD Öl neben Hanfsamenöl auch beispielsweise Orange. Sehr exotisch, finde ich … Aber vielleicht magst du das ja!

3) Mixen! Im Getränk lässt sich CBD Öl ebenfalls verwenden. Du kannst es etwa in Saft oder Kaffee geben. Nur hat es dann nicht mehr so eine gute Bio-Verfügbarkeit, weil du es gleich herunterschluckst. Besser ist Folgendes:

4) Nicht ganz so lange unter der Zunge halten, dann nachspülen mit deinem Lieblingsgetränk. Mindestens eine Minute sublingual solltest du aber schon schaffen, damit möglichst viel des wertvollen CBD direkt in deine Blutbahn gelangt.

5) Versuch es doch mal mit einem purem CBD Öl (aus CBD Isolat)! Meine Erfahrungen mit einem solchen CBD Öl waren sehr gut! Hier kannst du aber sicher sein, dass du mehr davon brauchst, weil der Entourage-Effekt dann wegfällt.

6) Lutsche einen Bonbon danach, iss was Süßes nach, schlecke einen Löffel Honig oder nimm einen Kaugummi. Damit vertreibst du die Reste des unerwünschten Geschmacks aus deinem Mund.

7) Hast du schon mal über CBD Kapseln nachgedacht? Ich nehme die nicht, das heißt aber nicht, dass sie wirkungslos sind. Vor allem schützen sie Menschen mit empfindlichem Geschmack vor Unannehmlichkeiten!

8) Als letzte Möglichkeit kannst du auch mal CBD Kristalle kaufen und sie in deine Speisen mixen. Isolat ist völlig geschmacklos und sollte dir in dieser Hinsicht keine Probleme bereiten. Das Problem dabei liegt eher im Dosieren. Möchtest du dies besonders genau vornehmen, brauchst du eigentlich eine Feinwaage.


So weit für heute. Welches Öl ich derzeit nutze, erfährst du am Sonntag im aktuellen Wochenbericht. Bis Sonntag und hab eine schöne Woche!

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Entspannte Grüße – Susanne


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