Selbstversuch: Meine CBD + Migräne Erfahrungen #19


Das neue Jahr ist schon fast eine Woche alt, und ich habe mir ein paar Tage Ferien gegönnt. Aber jetzt geht es hier wie gewohnt weiter – immer wieder Berichte und authentische CBD Öl Erfahrungen! Heute ein Bericht, was mir die letzte Woche widerfuhr. Nichts! Bis auf eine leichte Migräne war alles in Ordnung. Die allerdings kam ausgerechnet an Silvester. Tolles Timing! Ob sie mir Silvester versaut hat? Wen das nicht interessiert, der findet am Ende noch einen Buchtipp. Und einen Rant.


Wochenbericht CBD bei Migräne 29.12.2019 – 4.1.2020

Silvester: Feuerwerk und der Wunsch, im neuen Jahr möglichst wenig Migräne zu haben!
Allen Lesern ein Frohes Neues Jahr!

Am 31. 12. 2019 erwachte ich mit leichter Migräne. Maßnahme: Unverzüglich die Dosis erhöhen. Leider hilft mir aber CBD akut überhaupt nicht, wie ich schon öfter erfahren musste. Also verzichtete ich auch auf Liquid – keine Experimente an diesem Tag! Ich wollte Silvester nicht komatös im Bett verbringen!

Also ausnahmsweise mal eine ASS Tablette – sublingual! In wenig Wasser gelöst, dann lange unter der Zunge behalten. Gruseliger Geschmack, half aber offensichtlich: Einnahme erfolgte gegen zehn, sechs Stunden später war ich schmerzfrei. Pünktlich genug, um migränefrei ins neue Jahr zu starten.

Weil ich zwischen den Jahren auch Ferien machte – dringend nötig! – kann der Auslöser kein Stress gewesen sein. Vielmehr vermute ich das Wetter als Bösewicht, es war wechselhaft und launisch wie im April.

TagCBD Öl DosierungMigräne – Symptome – Sonstiges
So, 29.12.20192/2
Mo, 30.12.20192/2
Di, 31.12.20193/2Leichte Migräne.
Maßnahme: morgendliche Dosis rauf!
Gegen zehn Uhr vormittags: 1 Tablette ASS
Mi, 1.1.20203/2
Do, 2.1.20203/2
Fr, 3.1.20203/2
Sa, 4.1.20203/2

Ein BUCHTIPP & ein Rant

Beim Stöbern im Antiquariat fand ich folgendes Buch: Marihuana. Die verbotene Medizin / Lester Grinspoon + James Bakalar. Zweitausendeins: 1995. Die amerikanische Originalausgabe stammt von Anfang der Neunziger.

  • Weitere Buchtipps findest du in der Seitenleiste (mobil ist das unten!) Klick HIER! Ich liste dort lesenswerte Bücher zu CBD, Migräne, Hanf und Stress allgemein. Im Aufbau, mehr folgt!

Damit ist es zwar schon älter. Immer noch aber ist es überaus informativ. An einen längeren Abriss der Geschichte dieser alten Heilpflanze schließen sich Dutzende Erfahrungsberichte an, geordnet nach Krankheiten. Zu Migräne selbst gibt es leider nur einen sehr kurzen Abschnitt. Aber im Geschichtsteil wird darauf verwiesen (und mit Quellen belegt!) wie weit die Ärzte im 19. Jahrhundert auch in Bezug auf Cannabis bei Migräne bereits waren. Bei Gelegenheit folgt hier einmal ein längerer Artikel zur Geschichte von Migräne und Marihuana.

Nun ist ja CBD nicht dasselbe wie Marihuana. CBD ist einer der Hauptwirkstoffe aus dem Nutzhanf. Der wiederum ist nur eine Subspecies von Hanf. Er enthält sehr wenig THC, aber mehr CBD.

Hanf wird oft in drei Sorten eingeteilt, von denen zwei besonders interessant sind:

  • Cannabis Sativa, das ist Nutzhanf, aus dem werden auch Fasern gemacht. Er enthält viel CBD, aber wenig THC.
  • Cannabis Indica wiederum ist der Hanf mit viel THC, deshalb ist dieser Hanf verboten. Ein Produkt dieser Art ist Marihuana.

Der Begriff “Cannabis” ist übrigens oft unscharf. Er heißt einfach “Hanf” auf Latein, wird aber umgangssprachlich eher für die psychoaktive Droge verwendet. “Hanf” oder “Nutzhanf” hingegen bezeichnet stets die nicht psychoaktive Sorte.

Na und? Was hat dies hier zu suchen? Hier geht es doch um CBD?

Sowohl der Wirkstoff CBD als auch der Wirkstoff THC können vielen Menschen helfen. Nicht umsonst ist medizinisches Marihuana seit 2017 in Deutschland erlaubt. Die Verbotspolitik aber erschwert immer noch sehr kranken Menschen, da ran zu kommen. Das finde ich gemein.

Aus mehreren Gründen. Die Angst vor dem Teufelszeug Cannabis wird kräftig befeuert. Im Gegenteil handelt es sich aber um eine uralte Heilpflanze, und mit jeder Lektüre in diese Richtung bin ich mehr davon überzeugt. Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nichts sagen, deshalb muss ich lesen, was andere berichten. Und das ist, was ich lese:

Cannabis hilft häufig da, wo die moderne Medizin völlig versagt. Das sind auch meine CBD Öl Erfahrungen: Es hat weniger Nebenwirkungen, macht lange nicht so stark abhängig, wie immer behauptet wird – Nikotin ist viel schlimmer! – und könnte in einer besseren Welt Einiges bewirken.

Doch Forschung und Lehre dazu werden immer wieder erschwert. Kein Wunder, dass noch so viele überalterte Vorurteile in den Köpfen herumspuken. Und das färbt durchaus auch auf CBD ab. Immer noch begegnen weite Teile der Bevölkerung CBD mit viel Skepsis, ja blanker Panik.

Was dir mit CBD Öl passieren kann

Es hilft nicht. Du hast Geld verschwendet. Du ärgerst dich über eine Ausgabe, die du dir hättest sparen können. Du blickst nicht durch, was du kaufen sollst. Du kaufst etwas anderes und verschwendest noch mehr Geld. Das ist so ziemlich das Schlimmste, was dir mit CBD passieren kann.

Aber wirst du süchtig? Nö.

Nimmst du als nächstes Heroin? (Cannabis gilt immer noch als Einstiegsdroge, obwohl das schon widerlegt ist.) Nö!

Ich schreibe dies aus voller Überzeugung, da ich seit knapp einem halben Jahr täglich CBD einnehme. Weder verlangt es mich nach härterem Stoff, noch kann ich die Finger nicht davon lassen. Im Gegenteil. Neugierig, wie ich bin, lege ich sogar ab und zu mal eine Pause ein. Wenn es schlecht läuft, bekomme ich höchstens die übliche Migräne.

Deshalb interessiert mich auch Marihuana / Cannabis. Das ist quasi der schlimme Onkel, mit dem in der modernen Medizin-Familie keiner redet. Und das macht mich wütend: Anstatt neugierig zu sein, was man damit alles Gutes tun könnte, blocken viele Menschen ab. Mehr noch: Sie tun das nicht etwa aufgrund eigener schlechter Erfahrungen. Sondern aufgrund dessen, was sie irgendwann irgendwo gehört haben.

Resultat: so viel Wissen, so viel echte Hilfe – vergessen, verloren, verfallen. Das kann ich nicht gut heißen.

Kanada, die USA, kürzlich auch Italien (*) – selbst weniger bedeutende Staaten wie Uruguay machen es vor: Legalize it!

Wann folgt Deutschland?


(*) Pressemeldung kurz vor Weihnachten: In Italien ist der Anbau von Hanf nun nicht mehr strafbar, wenn er in geringen Mengen und für den Eigenbedarf stattfindet.


Entspannte Grüße – Susanne

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