So macht Stress dich krank!

Stress ist, was du als Stress empfindest: Klar sind die Zeiten des berühmten Säbelzahntigers lange vorbei. Doch etwas von damals tragen wir alle in uns. Es bestimmt bis heute unser Verhalten bei Gefahr, also Stress. Heute kann das schon ein Vorstellungsgespräch sein oder das Treffen mit der Familie des Partners, mit dessen Vater man noch nie klarkam.

Was macht Stress so gefährlich?

1) STRESS IST WIE EIN FALSCHER FREUND

Stress kommt schleichend: Meist hast du ihn in dein Leben integriert. Das Wichtigste: Du empfindest ihn oft gar nicht mehr als Stress! Darum lassen sich viele Krankheiten auch nicht mehr auf ihre wahre Ursache zurückführen.

2) STRESS WIRKT IM VERBORGENEN

Das alles läuft im Verborgenen ab. Du kriegst davon also kaum etwas mit. Bis es zu spät ist. Bis also der Stress ganz konkrete Folgen hervorruft. Dabei sollten wir unterscheiden zwischen dem, was Stress mit uns macht – und seinen Folgen, die ich weiter unten beschreibe.

3) STRESS SCHÄDIGT DIE GESUNDHEIT

Wenn so etwas wie Säbelzahntiger oder Familientreffen oder Vorstellungsgespräch näherrücken, spielt sich Folgendes ab:

Das läuft bei Stress ab

1 Stresssignal geht ans Gehirn

2 Aktivierung: vegetatives Nervensystem (v.a. Sympathikus) und Hirnanhangdrüse (Hypophyse)

3 a Sympathikus sendet Signale an Nebenniere

4 a Nebenniere schüttet Adrenalin und Noradrenalin aus

3 b Hirnanhangdrüse schüttet weiteres Hormon aus = ACTH

4 b Hirnanhangdrüse schickt ACTH zur Nebenniere – Die schüttet noch mehr Hormone aus, diesmal corticoide Hormone, etwa Hydrocortison

5 Hormone sausen durch deinen Körper!

Wirkung von Stress im Körper

  • Herzschlag und Puls: Frequenz erhöht sich
  • Blut durchströmt die Muskeln
  • Mobilisierung von Reserven für mehr Energie: vor allem Zucker und Fett
  • dadurch schnellere Muskelreaktionen möglich
  • Blutgerinnung erhöht sich, damit im Fall einer Verletzung nicht zu viel Blut verloren geht.

Was Stress mit uns macht – kurzfristig

  • Fettsäuren werden mobilisiert und in Cholesterin umgewandelt
  • Veränderte Hormonausschüttung, Veränderung im vegetativen Nervensystem
  • Nervosität „schlägt auf den Magen“, produziert Salzsäure, Darm verkrampft sich
  • erhöhte Blutgerinnung

Um die dafür nötige Energie dafür freizusetzen, werden alle nicht benötigten Vorgänge heruntergefahren:

–> Stress und Sexualität: Potenz / Libido sind zurzeit kontraproduktiv!

–> Stress und Immunsystem: Alle Kraft wird für Angriff oder Weglaufen gebraucht!

–> Stress und Gehirn (teilweise): Wer zu viel denkt, trifft keine raschen Entscheidungen!

Was Stress mit uns macht – langfristig

  • Fettsäuren zu Cholesterin: geht direkt in die Gefäßwände – Gefahr der Arteriosklerose und Thrombose
  • Hormone / vegetatives Nervensystem: Infarktrisiko steigt, Kreislauf wird belastet
  • Magen- und Darmkrankheiten wie Geschwüre
  • Frustration, Impotenz, verringerte Libido
  • erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten
  • verringerte Konzentration, gleichzeitig Denk- und Lernprobleme

All das weist darauf hin, dass wir zur Bewältigung von Stress vor allem eines brauchen: Bewegung! Also nur ein bisschen Sport – und alles ist wieder gut? Leider ist es nicht ganz so einfach. Zur Stressbekämpfung gehört nämlich mehr!

–> Du willst mehr wissen? Wie du Stress überlistest, erfährst du hier!

Quelle

Die Ausführungen folgen in der Hauptsache dem sehr lesenswerten Buch von

Frederic Vester: Phänomen Stress. München: dtv, 2003

Entspannte Grüße – Susanne

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Hinweis: Ich verkaufe hier keine CBD-Produkte. Ich gebe auch keine Rechtsberatung. Diese Seite ist rein informativ! Du findest deshalb hier keine Heilsversprechen. Alles, worüber ich berichte, sind meine eigenen Erfahrungen oder Fakten, die in Studien erforscht wurden. Beachte zudem, dass CBD sehr individuell wirkt!