Wie kann CBD gegen Migräne helfen

CBD wirkt bei mir gegen Migräne. Ich habe weniger Anfälle und kann mein Leben so leben, wie ich es will. Seitdem habe ich mehr Kraft und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

Aber ich habe Wochen gebraucht, die Infos zu finden, die dazu nötig waren. Damit es dir nicht genauso geht, hier eine Einführung zu CBD bei Migräne.

Wie CBD mir geholfen hat, erfährst du hier:

Kommen wir nun endlich zur Einführung!

Es gibt vor allem drei Arten, wie CBD gegen Migräne helfen kann. Die drei Gründe hängen ursächlich mit den körpereigenen Drogen zusammen. Was körpereigene Drogen sind? Das erkläre ich gleich.


1) CBD bei Migräne: Schmerzlinderung

Die Wirkstoffe des Hanfs, Cannabinoide, finden sich auch in unserem Körper. Dort heißen sie Endocannbinoide und erfüllen wichtige Funktionen. Vor allem regulieren sie die anderen Neurotransmitter, wie etwa Serotonin, oder GABA. So schützten sie dich und deinen Körper vor zu viel Stress. Das funktioniert, indem sie an bestimmten Punkten agieren, sogenannten Rezeptoren.

Das gesamte Gebilde aus Cannabinoiden und Rezeptoren nennt sich Endocannabinoidsystem (ECS). Wie du sicher schon ahnst, lässt es sich durch die Cannabinoide, die du von außen zuführst, entscheidend beeinflussen.


Im Körper: “Endocannabinoide”.
Im Hanf: “Phytocannabinoide”.


ECS = Endocannabinoidsystem
besteht aus Endocannabinoiden und Rezeptoren.

Das ganze Endocannabinoidsystem ist darauf angelegt, die Botenstoffe in deinem Körper zu regulieren. Vor allem auch Stressfaktoren zu vermeiden, also eine Überreizung des Körpers. Wenn dieses System nicht funktioniert, gibt es gesundheitliche Probleme. Man spricht bei chronischer Dysfunktion von einem klinischen Endocannabinoidmangel. Er allein kann für eine Vielzahl von Krankheiten verantwortlich sein. Unter anderem: Migräne.

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Das freundliche Endocannabinoid – Anandamid

Es war das erste Endocannabinoid, das man gefunden hat. Das ist noch gar nicht so lange her: Entdeckt wurde es im Jahr 1992. Zwar hat es auch einen lateinischen Namen (Arachidonylethanolamid), doch Anandamid lässt sich viel besser merken. Vor allem, wenn du folgendes weißt:


Anandamit ist Sanskrit – und bedeutet: Freude / reines Glück. Weil es starke Ähnlichkeit mit THC aufweist – richtig, das THC, das auch dreht – bewirkt es vieles von dem, was auch THC vermag.


Damit ist Anandamid quasi eine körpereigene Droge!
Aber eine, die nur Vorteile bringt.

Anandamid reguliert …

  • Appetit
  • Schmerzen
  • Freude
  • u.a.

Normalerweise wird es nach 30 Minuten gnadenlos abgebaut. Seine Wirkdauer ist also äußerst kurz. Hier greift CBD ein: CBD hemmt den Abbau von Anandamid, weshalb Anandamid länger im Körper bleibt als üblich. Daraus resultiert auch eine schmerzlindernde Wirkung. (1)

Zudem scheinen Migränepatienten per se über ein geringeres Level Anandamid zu verfügen. Würde also der Abbau blockiert, hätten wir mehr davon zur Verfügung, mit den bereits genannten Folgen.

2) CBD reguliert den Serotoninspiegel

Dies hängt eigentlich mit Punkt 1 zusammen, denn für die Regulierung alle Botenstoffe im Körper ist das ECS verantwortlich. Manchmal aber funktioniert das nicht richtig: Entweder krankhaft oder aufgrund anderer körperliche Vorgänge.


CED –
Clinical Endocannabinoid Deficiency.
Krankhafte Veränderung des Endocannabinoidsystems – dies funktioniert dann nicht mehr richtig – in Folge kommt es zu diversen Erkrankungen. Migräne wird damit in Zusammenhang diskutiert! (2)

Ganz natürlich schwankt Serotonin etwa beim weiblichen Zyklus. Daher oft Migräne kurz vor oder während der Regel. Und nach Einnahme bestimmter Nahrungsmittel, etwa Rotwein!

Auch bei Migräne Patienten ist der Serotoninspiegel nicht ausgeglichen: Direkt vor einem Anfall steigt er an. Danach sinkt er noch unter den normalen Wert! Dass dein Körper auf so was gereizt reagiert, ist klar.

Daraus ableitend hat ein Forscherteam im Jahr 2007 den Serotoninspiegel näher erforscht. Ergebnis: CBD kann den Serotoninspiegel regulieren! (3)

Was aber bewirkt Serotonin eigentlich?

Möglichkeit a) CBD wirkt adstringierend

Wenn Migräne, wie allgemein angenommen, ein erweiterter Bewusstseinszustand ist, heißt das konkret: Blutgefäße in deinem Kopf sind erweitert. Dies verursacht Schmerzen.

These: Serotonin veranlasst größere Blutgefäße, sich zusammenzuziehen. Adstringierend heißt: zusammenziehen. Es gibt zum Beispiel adstringierende Medikamente. Oft werden sie erfolgreich bei Migräne eingesetzt.

Studie: Einer der Rezeptoren im ECS, der CB1-Rezeptor, reguliert offenbar auch die Weitung diverser Blutgefäße im Hirn. Werden diese Rezeptoren aktiviert, dann passiert Folgendes: Nervenzellen, die für die Weitung der Blutgefäße verantwortlich sind, werden ihrerseits gehemmt (4). CBD aktiviert die CB1-Rzeptoren, kann also auch hier eingreifen.

Möglichkeit b) CBD hilft vorbeugend

Dies hat ebenfalls mit dem Serotoninspiegel zu tun.

Der nämlich steigt direkt vor Migräne-Anfall dramatisch an. Davon merkst du meist nichts, oder es stellt sich das ein, was man Migränelaune nennen könnte: erhöhte Reizempfindlichkeit, Heißhunger auf Fettiges oder Süßes, Aggressivität. Manch einer nimmt auch jetzt schon eine Aura wahr.

Weil CBD auf den Serotoninspiegel einwirkt, kann es sein, dass mit der rechtzeitigen Einnahme von CBD Migräne auch ganz verhindert werden kann.

3) CBD wirkt entzündungshemmend

In Studien wurde die Wirksamkeit bei entzündlichen Erkrankungen wie etwa Arthrose erforscht. Da auch bei Migräne ein Erklärungsversuch davon ausgeht, es fänden zahlreiche kleine Entzündungen im Gehirn statt, kann CBD hier ansetzen und lindernd eingreifen.


Neurovaskuläre Theorie

Bestimmte Region im Kopf = verstärkt durchblutet. Es handelt sich um das periaquäduktale Grau, eine Region im Hirnstamm. Dort wurde Überempfindlichkeit auf Reize nachgewiesen.

Migräne beginnt also mit einer Überaktivität im Hirnstamm. Folge: Erst Schmerzsignale an Gehirn, dann vermehrt Botenstoffe aktiv, die sorgen für Erweiterung der Blutgefäße. Dabei werden unter anderem entzündliche Proteine freigesetzt. (5)

Wir haben dann also eine Entzündung im Gehirn. Dadurch Schmerzimpulse ausgesandt, was wir als Migräne fühlen, weil die Schmerzempfindlichkeit jetzt höher ist als normal. Pulsierender Schmerz kommt daher! CBD kann dies lindern oder ganz bekämpfen.

Quellen und Tipps zum Weiterlesen

(1) Anandamid LINK zum Hanfmagazin

(2) CED – Theorie von Dr. Russo LINK zur Publikation auf Liebertpub.com

(3) Dr. Rossi et al. 2007: Dysfunktion von ECS und Serotonin bei Migränepatienten und Patienten mit MüK festgestellt

(4) Dr. Grotenhermen 2008 LINK zum Hanfjournal

(5) Migräne und Neurovaskuläre Theorie in Kürze LINK zu Neurologen und Psychiater im Netz

Migräne allgemein: Überblick über verschiedene Theorien LINK zu Schmerzklinik.de


>>> Das könnte dich auch interessieren: Welches Öl hilft denn nun konkret gegen Migräne? –> Mehr dazu in meinen CBD-Tipps für dich!

Noch nicht überzeugt? Vielleicht glaubst du ja der Forschung. Die sagt Folgendes.

Diese Studien deuten darauf hin, dass CBD gegen Migräne hilft!

UPDATE Dez 2019:

2012: CBD unterdrückt chronische Entzündungen und neuropathische Schmerzen

Quelle https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22585736

2012: CBD, Migräne und der Serotoninspiegel

Danach findet sich bei vielen Migränepatienten ein unausgeglichener oder gar zu niedriger Serotoninspiegel. Ergebnis: Blutgefäße erweitern sich, Migräne kann entstehen. CBD kann dies verhindern, indem es den Serotoninspiegel ausgleicht.

Quelle https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4117050/

2016: Cannabis kann Migränepatienten helfen

Quelle https://www.leafly.com/news/science-tech/new-study-confirms-that-cannabis-can-help-migraine-sufferers

2017: Italienisches Forscherteam untersucht Cannabinoide und Migräne – auch CBD

Quelle https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/medizinalhanf-neue-indikation-thc-cbd-cannabis-bei-migraene/

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Fazit: Das kann CBD bei Migräne bewirken

Zusammenfassend lässt sich Folgendes sagen:

  • CBD kann den Serotoninspiegel ausgleichen
  • CBD kann chronischen Schmerz lindern
  • CBD kann entzündliche Prozesse eindämmen

Eine weitere Theorie geht dahin, dass das Endocannabinoidsystem im menschlichen Körper damit zu tun hat. Und zwar nicht nur als Betätigungsfeld für CBD, sondern an sich: Chronische Schmerzen sind nach dieser Theorie eine Folge dessen, dass dem Körper biologische Endocannabinoide fehlen. Also wieder ein Mangel. CBD reguliert auch das.

Quelle zu Dr. Ethan Russo: https://www.liebertpub.com/doi/pdf/10.1089/can.2016.0009

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Entspannte Grüße – Susanne

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